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Channel: Kommentare zu: Wie beeinflusst unsere Sprache unser Denken (Fortsetzung)
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Von: Hel

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@cydonia

Willst du etwa Bastan Sick et alii den Broterwerb erschweren?

Aber klar, allzu gerne – drum freu ich mich auch wie ein Schneekönig, wenn Sick Bastian mal wieder ordentlich Dresche von Anatol Stefanowitsch bezogen hat ;-)

@Radicchio

änderte sich nun aber das denken, weil man seit ca. 1980 vermehrt sinn macht oder realisiert ?

Gute Frage, die mE auch ein Dilemma in Boroditskys Thesen aufzeigt. Macht es Sinn *g*, in Sachen Denken eine große Menschenmasse wegen, nota bene, vermeintlich ganz besonderer Merkmale ihrer Muttersprache, nicht nur wegen der gemeinsamen Muttersprache als Kollektivplural zu betrachten? “Tod” ist im Russischen feminin, “Leben” auch. Warum steht deutsches Leben im Neutrum? Und wie denkt, lebt und stirbt es sich in den zahlreichen Sprachgemeinschaften, die ganz ohne Genera klarkommen müssen?

Vielleicht gabs seit den 80ern Änderungen im Durchschnittsdenken der deutschen Sprachgemeinschaft, vielleicht auch schon früher, weil Zeiten sich ändern und die Sprache mit ihnen geht, sogar gehen MUSS. Die Auswirkungen technischen Fortschritts und politischer Umwälzungen veranlassen Menschen ja immer wieder zur Kreation oder Übernahme neuer Wörter und Wendungen.


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